28. März 2010

Sehr gut mit Sternchen

von Melanie

Habe gar nicht viele Worte zu sagen – ich fand’s super. Der Tag ist natürlich sehr voll, aber ich habe mich endlich mal richtig “satt gesungen”. :-) ) (Bitte leuchtende Augen denken.)

Keine Ahnung, für wen das vielleicht an/ über Kräftegrenzen geht – aber durch die Auswahlmöglichkeit sollte das (für uns SängerInnen) ja nicht so schlimm sein. Die Innovation “GospelFamily” fand ich auch klasse, wobei das echt ausgebaut werden müsste mit der Beteiligung der Kinder, falls das irgendwie realisierbar ist.

Sorry – kein wirklich weiterführendes Feedback – einfach nur die Note “sehr gut” mit Sternchen. Auch wenn wir das Raumproblem offensichtlich auch mit 3maligem Event nicht wirklich lösen können.  :-)

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28. März 2010

Tolle Stimmung bei GIO

von Tanja

Ich war im Herbst das erste Mal beim Workshop bei GiO und das war jetzt mein erstes großes Projekt.

Die ganze Zeit seit Januar habe ich sehr genossen. Die Proben waren klasse. Bei den zweistündigen Proben dachte ich jedes Mal: Oh, wie schade, schon vorbei. In den Wochen ohne GiO-Probe hat mir etwas gefehlt.

Ich habe sehr viele nette und wertvolle Menschen kennengelernt – und das in Verbindung mit der Musik, die ich so liebe. Das tut einfach nur gut.

Was fällt mir noch ein: Die Postkarten und das Plakat waren super schön. Die Band war klasse – toll, wenn das einfach so läuft und noch zusätzlich bereichert. Toll ist auch, dass in den Proben kaum Absprachen zwischen Tom und Alex notwendig sind. Und überhaupt gefällt mir an Deinen Proben, Tom, dass wir ständig am Singen sind. Deine Anweisungen sind klar, Du verlierst nicht zu viele Worte, wie Du etwas haben möchtest. Du hast immer so solide geprobt, dass ich nicht ein einziges Mal irgendwo unsicher war oder mir eine Stimme noch mal zu Hause angeschaut habe. Und auch nach Wochen, wenn dann ein Lied mal wieder dran war, war die Stimme noch in meinem Gedächtnis.
Einfach klasse! Vielen, vielen Dank!

Vielen Dank für die Organisation – ihr habt so viele tolle Ideen – es herrscht eine ganz tolle Stimmung bei Euch!

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28. März 2010

Hin und weg vom Abendgospel

von Ruth

Schon lange wollte ich wieder in einem Chor singen, aber nicht in einem Chor bei dem man erst vorsingen muss und dann vor lauter Aufregung versagt, auch kein Chor bei dem man stundenlang die selben Liedzeilen probt, weil ein Ton nicht sitzt, sondern ein Chor bei dem jeder mitsingen kann, wenn er Freude an der Musik hat. Als ich zur ersten Gio Probe bin habe ich zu einer Freundin gesagt, entweder sage ich morgen es war sch…. oder es ist super. Und es war super. Die Begeisterung von Tom und allen Gios spang über und die Lieder / Musik riss mich mit.

Für mich sind die Proben bei dem ganzen Stress im Job eine Oase. Hier kann ich abschalten, singen, Ich sein, muss keine Service Levels einhalten, einfach nur den Einsatz und den richtigen Ton treffen.

Schön war auch der Auftritt im Knast, ich hätte nicht gedacht, dass auch so eine kleine Gruppe soviel Sound rüberbringen kann. Vielleicht könnte man so etwas öfters machen.

Danke an euch, macht weiter so. Ich bin noch ganz hin und weg vom Abendgospel.

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19. März 2010

Gio goes jail

30 Gios und 3 Musiker machten sich auf den Weg nach Stammheim und gaben ihre Personalausweise an der Pforte ab. Alles danach ist schwer in Worte zu fassen, denn schon beim Gehen durch den Innenhof blieb einem beim Anblick der hohen Mauern, der Drähte und Gitter die Luft zum Atmen weg, war man schier erschlagen von dieser Wucht und dem, was es bedeutet, dort zu leben. Was bedeutet es? Können wir es überhaupt nachvollziehen?

Ein herzliches Willkommen der netten Aufseher milderte diese Gefühle etwas, doch bei der Besichtigung der kleinen, kargen Zellen wurde es wieder eng ums Herz und flau in der Magengegend. All diese bewegenden Eindrücke nahmen wir mit in das Einsingen im Andachtsraum, der freundlich wirkte mit dem Altar, den Bildern und dem vielen Holz, sodass die Gitterfenster kaum mehr auffielen. Viele von uns haben sich wohl gefragt “wie wird es sein, werden wir unsere Zuhörer erreichen, wird ihnen das Konzert Freude bereiten?” Denn das war es, was  wir wollten. Eine Stunde dort Freude bereiten, von dem singen, der uns hilft in schweren Zeiten und der uns Freude bereitet. Spätestens bei “Shakles” sprang der Funke auf einige über. Manche klatschten mit, wippten im Takt oder einer tanzte sogar. Es gab viel Beifall und nach dem zweiten Mal “Shakles” mussten unsere Zuhörer leider wieder gehen. Uns war es eine große Freude und eine sehr bewegende Erfahrung. Danke.

(von Ursula Köpp)

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19. März 2010

Fotos: Gio goes jail

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