gio_geschichte

“Das gibts doch gar nicht”, könnte man sagen. Jedenfalls war es irgendwie erstaunlich, wie “Gospel im Osten” entstanden ist.

Es war im Herbst 2004. Im Gemeindehaus der Heilandskirche traf sich ein Team künstlerisch orientierter Leute, um in der Gemeinde und im Gottesdienst neue Impulse zu setzen und damit auch Kirchenferne zu erreichen. Es lief noch nicht so richtig und das Team dachte darüber nach, was man machen könnte. Albrecht Hoch, der Pfarrer der Heilandskirche, kam dann über Musik zu Gospel und schlug vor, es damit zu versuchen. Es müsste halt einen geben, der sich auskennt, der das in die Hand nimmt…

Einer in der Runde meldete sich zu Wort und sagte: “Ich glaube die Lösung unserer Probleme steht gerade vor der Tür.” Tom Dillenhöfer war in die Heilandskirche gekommen. Er hatte sich wegen einer anderen Sache mit einem aus der Runde verabredet. Den Vorschlag, einen Chor auf die Beine zu stellen, hörte er zum ersten Mal. Irgendwie hat ihn die Idee aber gleich gepackt.

Geeignet ist er auf jeden Fall: Er musiziert, dirigiert und singt seit über 20 Jahren. Er leitet seit 2000 nu company einen der besten modernen Gospelchöre.

Anfang 2005 gings dann per Mail, Flyer und Presse darum, Leute zu finden, die gerne singen. “Gospel im Osten will ihre Stimme”, hieß es damals. Die Leute kamen und es kommen immer neue dazu.

Am Anfang war also ein Treffen, ein Vorschlag und ein sympathischer Typ. Entstanden ist ein Gospelchor, der locker und engagiert, laute und leise Lieder probt. Zu hören in der Heilandskirche, beim “Gospelsonntagl” 4 Mal im Jahr. Gospel im Osten ist ein Chor, der inzwischen gut zusammen gewachsen ist und trotzdem jederzeit offen ist für neue Leute. “Wirklich erstaunlich, dass es sowas überhaupt gibt.”

 

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