31.
Januar
2008
Gospel im Osten singt in der Evangelischen Heilandskirche in Stuttgart-Ost. Kommen Sie am 16. März, um 19 Uhr, zum Abendgospel und bringen Sie auch noch Freunde und Bekannte mit. Der Eintritt ist frei.
Gospel im Osten lädt ein zu einem Sonntagabend mit modernen und traditionellen Songs. Ein engagierter Chor, christliche Texte und der richtige Sound machen den Abendgospel zu einem echten musikalischen Erlebnis. Das war bisher bei allen 10 Abendgospels so.
Gospel im Osten gibt es seit 2004. Inzwischen sind es über 80 Leute, die zu den Proben von Gospel im Osten kommen. Sie treffen sich mit Chorleiter Thomas Dillenhöfer und singen jeweils ein Vierteljahr bis dann der Abendgospel als Abschluss für ein solches Musikprojekt über die Bühne geht. Die meisten bleiben dabei und singen beim nächsten Projekt wieder mit, andere kommen dazu.
Gospel im Osten ist eine völlig gemischte Gruppe von 20- bis 80jährigen, musikinteressierten Menschen. Motivierende Probeabende sind garantiert und Songs, die noch tagelang nachklingen.
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30.
Januar
2008
In unregelmäßiger Regelmäßigkeit bin ich erstaunt, wie wenig ich mich selbst kenne.
Übers Jahr gesehen gibt es Tage, Situationen und Phasen, in denen erlebe ich mich souverän, als gefestigten Menschen und Christen. Ich kann meine Gedanken mitteilen, auf etwas hinweisen und Menschen fühlen sich angesprochen. Es gelingt mir, theologische Erkenntnisse vor 500 Menschen überzeugend rüberzubringen. Nicht schon immer im Leben habe ich mir das zugetraut.
Und dann kommen Zeiten, in denen mich Selbstzweifel völlig einnehmen.
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21.
Januar
2008
Die Stimmung ist harmonisch, Christen sind füreinander da und fangen sich gegenseitig auf. Die Vorstellung, wie eine perfekte christliche Gemeinschaft aussehen soll, ist oft sehr konkret in den Köpfen der Leute verankert. Und dann treffen sie sich mit anderen, die wiederum ihre Erwartungen an die Gruppe haben. Irgendwann müssen sie dann enttäuscht feststellen, dass die Gruppe nicht zusammen passt oder auseinander fällt.
Wer christliche Gemeinschaft sucht, um seine Ideen zu verwirklichen, wird die Gemeinschaft irgendwann zerstören, auch wenn er es noch so gut meint und die Menschen eigentlich verbinden will. Gott ist dann nicht mehr der eigentliche Grund des Treffens. Christen errichten stolz ihr eigenes Reich und brauchen Gott und andere Christen, um ihre anspruchsvollen Ziele zu verwirklichen. Alles, was sich nicht in das Traumbild fügt, hat etwas mit Versagen zu tun, mit Enttäuschung, mit unerfüllter Hoffnung.
“Wo zwei oder drei in meinen Namen versammelt sind, bin ich mitten unter ihnenâ”, sagt Jesus. Da kommen Sünder zusammen und suchen gemeinsam nach Gott. Jesus ist mitten unter ihnen, weil sie nach Gott suchen, ohne Perfektion, eher ausdauernd als übereifrig. Der Grund der Gemeinschaft ist die Suche nach Gott und der Grund, dass Jesus dazukommt, ist, weil sie ihn finden wollen.
Wenn wir uns einer christlichen Gemeinschaft anschließen, sind wir nicht Fordernde sondern Dankende und Empfangende und das gilt es zu entdecken. Wenn es dann harmonisch zu geht, Christen füreinander da sind und sich gegenseitig auffangen, ist das nur deshalb möglich, weil niemand sein Traumbild unbedingt verwirklichen will.
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