... singen ist Glückssache

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Herausforderung CD Aufnahme – ein Erlebnisbericht

Kategorien: Allgemein

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Ungefähr 300 Sänger und Sängerinnen aus Stuttgart, Waldenbuch und 2 Schweizer starteten mit viel Enthusiasmus zu den Aufnahmen in der Friedenskirche.

Die Kirche war ähnlich einem Tonstudio verkabelt und mit Mikrofonen und Monitoren ausgestattet. An den Kirchentüren hingen Zettel mit der Aufschrift: „Achtung Aufnahmen“.  Zuerst gab es natürlich wie immer Stimmübungen und ein Einsingen.

Auf den Monitoren wurden die schönen Arrangements der Band eingespielt…. und los ging’s. Die ersten Versuche waren noch etwas müde und verwaschen, so dass es hieß: „Noch einmal…“, bis wir so richtig in Fahrt kamen. Aus seinem „Studio“, einem Nebenzimmer, gab uns der Tonregisseur über das Mikrophon Anweisungen und Hinweise. Sehr wohlwollend sagte er: „ Ja, das war schon ganz gut …, ABER, und dann kam’s, die Tonhöhe – nicht ganz korrekt, die Aussprache – zu verwaschen, der Rhythmus… na ja!“ Man könnte auch sagen: „Ja wenn schon, dann richtig!“ Und so ging es mehrere Male von vorne los, bis wir Zeile für Zeile, Strophe für Strophe, immer ein Stückchen voran kamen. Manchmal mussten wir sehr oft eine Zeile wiederholen, aber das hatte auch sein Gutes, meinte Andreas aus St. Gallen: „Gott freut sich, wenn wir so oft „ we love your name“ singen.“ Aber irgendwann kam dann der Satz:“ Das war richtig gut, das nehmen wir!“

Eine echte Herausforderung waren auch die „Schweige-Aufnahmen“, so lange unbewegt zu stehen und mucksmäuschenstille zu sein. „Ihr seid der Chor, der am Besten Schweigen kann…“ sagte der Tonregisseur, na super, …ich dachte singen??? Zum Abschluss des Tages konnten wir noch einmal so richtig auf die „Pauke hauen“, mit: „La buena vida“, bzw. „God gave me a song“, nur so zum Spaß, aus voller Kehle und mit XXL Sound.

Dirigent und Chor haben mit ihrem Stimm- und Körpereinsatz alles gegeben. Trotz der vielen Termine und der geforderten Konzentration, waren am Schluss alle ganz beschwingt und froh, ob der gelungenen Sounds und des gemeinsamen Erfolgs.

 

 

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Text: Monika Meyer
Fotos: Ludmilla Parsyak