26. Februar 2012

Wirkstoff Singen – Start der Probenphase

„Dienstagabend: Der Tenor hat den Einsatz verpasst, der Chorleiter schaut schon wieder so angestrengt, der Bass redet zu laut, der Alt ist noch etwas unsicher, der Sopran hat was zu meckern. Und dann – stimmt alles! Ein satter Sound kommt auf und ein gutes Gefühl im Bauch. Ich liebe es, in unserem Chor zu singen“, kam als Feedback im letzten Projekt.

Bei Gospel im Osten haben die Probe wieder begonnen. Um 20 Uhr singt der Projektchor in der Evangelischen Heilandskirche, in der Sickstraße 37, in Stuttgart Ost. Kommt vorbei und guckt, wie das Singen bei Euch wirkt.

Das Frühjahr-Sommerprojekt dauert ein Vierteljahr. Anfang Juli wird es dann mehrere Konzerte mit Publikum geben. Der sogenannte AbendGospel in der Heilandskirche ist der Projekthöhepunkt. Es ist ein Musikgottesdienst mit guten Songs und kurzen Gedanken. Die vielen Leute in der vollen Kirche und das ungekünstelte Auftreten des 250-köpfigen-Chors sind einen Besuch wert, schon bei der Probe.

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25. April 2012

Wann reißt der Himmel auf?

Gedanken von Thomas Dillenhöfer

“Wann reißt der Himmel auf?”, heißt das Thema der nächsten GospelLounge, in Anlehnung an den aktuellen Song von Silbermond.

Es wird um das Beten gehen, um mein Reden mit Gott. Viel ist möglich und theologisch kann man lange drüber reden. Es geht aber nicht um das darüber Reden sondern darum, mit jemandem zu reden. Und da gilt das gleiche wie in einer Beziehung. Es geht darum, mit einfachen Worten ehrlich zu sein. Ich glaube, Gott hat große Freude daran, wenn unsere Gebete einfach von Herzen kommen.

Ein kleines Beispiel und es ist theologisch sicher angreifbar, aber es ist sehr echt.

Ein kleiner Junge zu seinen Eltern:

“Ich bete jetzt, braucht Ihr etwas?”

Das ist auch beten. Sehr direkt, herzerfrischend und selbstverständlich und Ausdruck von: Ich rechne mit Gott in dieser Welt als wichtige Komponente, die Einfluss auf mich, mein Handeln und diese Welt hat.

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17. April 2012

Die beste Art, sich zu wehren

Gedanken von Thomas Dillenhöfer

Lächeln ist die beste Art, den Menschen die Zähne zu zeigen.

Oder auch:

Selig sind die Sanftmütigen, denn Sie werden das Erdreich besitzen. Matthäus 5,4

Zähne zeigen bedeutet laut wikipedia: Widerstand leisten, sich wehren.

Das ist zunächst mal nichts negatives und durchaus nötig in dieser Welt (auch und gerade für Christen). Ich glaube, dass Jesus von uns möchte, dass wir uns wehren gegen Unrecht, gegen Zerstörung, gegen Rassismus, gegen …

Aber nicht mit Mitteln dieser Welt.

Frieden schaffen ohne Waffen – ein 80er Jahre Slogan der Friedensbewegung. Martin Luther King hat in den 60er Jahren gewaltfrei demonstriert.

Lächeln verändert mein Gegenüber, entwaffnet ihn. Das klingt sehr billig und ist es vielleicht auch. Aber es hat eine ganz große Kraft. Wenn mir jemand herzlich und freundlich mit einem Anliegen begegnet, braucht es ungeheuer viel, diesem Anliegen nicht zu erliegen. Egal was es ist.

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20. März 2012

Einsam und verlassen?

Gedanken von Hans-Joachim Eckstein

Es ist schlimm,
wenn wir keinen Menschen haben,
der uns versteht.

Schlimmer aber noch ist es,
wenn wir Menschen um uns haben,
die uns nicht verstehen.

Es ist traurig,
wenn wir allein sind,
obwohl wir Nähe suchen.

Trauriger aber noch ist es,
wenn wir zwar nicht allein,
aber dennoch einsam sind.

Glücklich sind wir,
wenn wir lernen,
nicht einsam zu sein,
auch wenn wir von anderen getrennt sind,
und uns nicht verlassen fühlen,
selbst wenn wir mitten unter Menschen
ganz für uns allein sind.

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29. Februar 2012

Zehn Frösche

Gedanken von Thomas Dillenhöfer

Zehn Frösche wollten einen Wettlauf machen. Als Ziel suchten sie sich die Spitze eines hohen Turms. Schnell versammelten sich viele andere Frösche, um ihre Artgenossen anzufeuern.

Das große Springen begann, immer eine Stufe weiter hinauf. Allerdings glaubte keiner von den Zuschauern, dass auch nur ein Frosch zur Turmspitze gelangen könnte. Man hörte daher ständig Sätze wie: “Das schafft ihr nie!” oder “Der Turm ist viel zu hoch!” Und die Frösche gaben auf – einer nach dem anderen. Nur einer erreichte alleine und unter größter Anstrengung die oberste Plattform des Turmes. Die Zuschauer jubelten. Sie riefen nach oben: “Wie hast Du das geschafft?” Doch der Frosch antwortete nicht. Da merkten sie, dass er taub war.

Da steckt viel drin: z.B. manchmal ist es besser, wenn man einen Schaden hat.

Von wem lass ich mich beschwatzen?

Und von wem klein reden? Klein reden und verliere deshalb meine Ziele aus den Augen.

Ich weiß noch, dass es Leute gab, die sagten, macht diese Chilereise lieber nicht. Nicht jetzt. Das ist zuviel. Ihr übernehmt Euch. Wir haben sie gemacht. Wir sind zurück. Es war eine großartige Erfahrung, die einiges in Bewegung gebracht hat. In uns. Aber auch in Chile.

Von wem lass ich mir reinreden?

Woran richte ich meine Ziele aus?

Jesus sagte mal: “Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.”

Ihm möchte ich glauben.

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